Das Weltall begegnet uns weniger über Zahlen und Formeln, sondern vor allem über das Licht, das wir sehen. Licht, das oft über Tausende oder sogar Millionen Jahre unterwegs war, trifft auf unsere Augen – oder auf den Sensor der Kamera. Sammelt man nur genügend Licht kann man Strukturen sichtbar, die weit jenseits unserer unmittelbaren Erfahrung liegen. Nebel erscheinen als leuchtende Wolken aus Gas und Staub, in denen Sterne geboren werden. Galaxien zeichnen sich als ferne Inseln aus Milliarden von Sonnen ab und geben einen Eindruck von der gewaltigen Dimension des Kosmos.






Der Mond begleitet uns als vertrauter Himmelskörper und zeigt in seinen Phasen, dass auch im scheinbar Unveränderlichen Bewegung steckt. Kometen tauchen plötzlich auf, verändern ihr Aussehen von Nacht zu Nacht und erinnern daran, dass unser Sonnensystem kein statisches Gebilde ist. Wie bei Wolken am Himmel verbinden wir auch mit diesen Erscheinungen Vorstellungen, Geschichten und Emotionen – sie wecken Neugier, Staunen und den Wunsch, unseren Platz im Universum besser zu verstehen.

